Implantologie kompakt
Bereits zum fünften Mal hieß es für Zahnärzte, Zahntechniker und zahnmedizinische Fachangestellte, beim IMPLANTAG ihr „Ticket“ für den ‚Fahrplan Implantologie‘ zu lösen. Nach den Stationen Köln, Frankfurt, Hannover und Nürnberg fand die Fortbildung mit dem Teamgedanken im Vordergrund dieses Jahr in Düsseldorf statt und bot mehr als 350 Teilnehmern und Teilnehmerinnen umfassende Informationen in Theorie und Praxis der Implantologie.
Dr. Johannes Szafraniak
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Der IMPLANTAG ist der erste Haltepunkt im ‚Fahrplan Implantologie‘. Dessen weitere Stationen sind neben der eingehenden Situations- und Bedarfsanalyse einer implantologischen Praxis auch vielfältige Fortbildungsangebote auf verschiedenen Levels, praktische Übungen zur Implantation und Unterstützung im Patienten- und Praxismarketing. Der Implantathersteller Astra Tech versteht sich dabei als verlässlicher Partner, der die Anwender von Anfang an begleitet und unterstützt.
Der Düsseldorfer IMPLANTAG bot Theoretisches und praktische Übungen mit namhaften Referentinnen und Referenten, maßgeschneidert auf die Bedürfnisse von Anwendern, die noch keine oder wenig Erfahrungen auf dem Gebiet der Implantologie gesammelt haben.
Dr. Johannes Szafraniak, Präsident der Zahnärztekammer Nordrhein eröffnete als Gastredner den fünften IMPLANTAG.
Der erste Teil der ganztägigen Veranstaltung vermittelte für alle Besucher wissenschaftlichen Background. Unter anderen referierte Stig Hansson aus Schweden zu den biomechanischen und biochemischen Grundlagen des von ihm mitentwickelten Astra Tech Implantat-Systems™.
„Durchstarten – Der richtige Einstieg in die Implantologie“
Unter diesem Titel gab der Schwelmer Zahnarzt Dr. Jörg Brachwitz praxisrelevante Tipps auch für junge Zahnärzte. Weitere Vorträge beschäftigten sich mit patientenindividuellen Abutments, mit dem „Zusammenspiel von Zahnarzt und Chirurg bei schwierigen Indikationen“ oder dem „richtigen Konzept als implantologische Voraussetzung in der Parodontologie“. Alexandra Pedersen, Gesundheitsökonomin aus Singen, beriet zur effizienten und vollständigen Abrechnung erbrachter Leistungen, M.Sc. Dr. Petra Rauch aus Melsungen informierte über „Implantatpatienten – Potential in der Praxis finden und erkennen“. Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht, konnte Klarheit bei den rechtlichen Möglichkeiten eines Zahnarztes beim Marketing schaffen.
Hands-on Übung auf dem IMPLANTAG 2011
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Maßgeschneiderte Workshops
Für alle Akteure im implantologischen Team wurden maßgeschneiderte Workshops angeboten. Das Programm für Zahntechniker zeigte die Möglichkeiten der zahntechnischen Labore auf. Dabei wurden besondere Augenmerke auf die schablonengestützte Insertion mit Facilitate™ und die Arbeit mit den patientenindividuellen Abutments von Atlantis™ gelegt. Die zahnmedizinischen Fachangestellten stellten mit rund 140 Teilnehmerinnen eine starke Gruppe beim IMPLANTAG dar. Ihre Workshops thematisierten zum Beispiel die Abläufe bei einer Implantation am Behandlungsstuhl und das Hygienemanagement auf Basis der RKI-Richtlinien. Begehrt bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen waren wieder die Hands On-Übungen, bei denen eine erste Implantatinsertion am Kunststoffkiefer vorgenommen werden konnte.
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